Liebe Bürgerinnen und Bürgerludger_meyer

 

Seit 10 Jahren bin ich Mitglied im Rat der Gemeinde Wallenhorst. 7 Jahre davon leite ich als Vorsitzender die WWG Ratsfraktion und vertrete diese nach außen. Mir ist durchaus bewusst, dass man es hierbei nie allen Recht machen kann, und dass man gerade, wenn man mit seinem Ehrenamt in der Öffentlichkeit steht, immer wieder Gerüchten mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert ist. So wurden leider in den letzten Monaten immer wieder Gerüchte und Unwahrheiten mit dem Ziel, mir sowohl persönlich als auch politisch zu schaden, in Umlauf gebracht. Da dadurch natürlich auch das Ansehen der Wallenhorster Wählergemeinschaft als Verein geschädigt wird, habe ich mich nunmehr zu dieser Stellungnahme entschlossen.

Aktuell verhärten sich in Rulle Vorwürfe gegen mich, in denen behauptet wird, dass ich mir  bereits ein Grundstück am Klosterhügel gesichert hätte. (  Aktuell prüft die Verwaltung hier  die Möglichkeiten einer Überplanung ) Vor einer Offenlegung bzw. einer eventuellen Ausweisung oder Teilausweisung der Fläche zu Bauland, hätte ich bereits bei der Klosterkammer vorgesprochen und mir das „Filetstück“ reservieren lassen. Dieses könne jederzeit belegt werden, so die Verbreiter. Worte wie „Vorteilsnahme“ oder „unlautere Machenschaften“ wurden mit meinem Namen in Verbindung gebracht und sogar an die Presse weitergereicht.

Solche Worte, wie auch die Verleumdung selbst, sind ehrverletzend und haben mich sehr getroffen.

 Ich habe aus meinem Amt als Ratsmitglied niemals eigennützig gehandelt oder versucht, mir durch mein Abstimmungsverhalten im Rat eigene Vorteile zu verschaffen.

Konkret zu dem hier im Raum stehenden Vorwurf kann ich sagen, dass ich keine Gespräche dieser Art mit der Klosterkammer geführt habe. Ich habe mich weder für ein Grundstück beworben noch habe ich mir ein Grundstück am Klosterhügel oder sonst irgendwo im Gemeindegebiet reservieren lassen.

Ich habe in der zurückliegenden Zeit als Sprecher der Interessengemeinschaft Ruller Erbbauberechtigter drei offizielle Gespräche mit Vertretern der Klosterkammer geführt. Hierbei ging es ausschließlich darum, im Rahmen der auslaufenden Erbbauverträge das Maximale für die Erbbauberechtigten in Rulle zu erreichen. An allen Gesprächen haben  Rechtsanwälte teilgenommen, die dieses jederzeit bestätigen können. Weitere Gespräche hat es nicht gegeben.

Ich hoffe, dass die Verleumdungen mit dieser Erklärung ein Ende finden.

Ich danke Herrn Klaus Hilkmann vom Bürgerecho für seine aufklärende Recherche und deren Veröffentlichung.

Ludger Meyer

Fraktionsvorsitzender der WWG